Historie

1964

1965 wird Urloffen Außenstelle der Blasmusikschule Kehl. Am Waldfestplatz wurde unter tatkräftiger Mithilfe von Karl Haas und Franz Wiedemer eine feste Bühne errichtet.

1963

1963 veranstaltete der Musikverein Urloffen zusammen mit dem Männergesangverein “Eintracht Urloffen” ein Frühjahrskonzert in der Jahnhalle. Es wurde eine Jugendkapelle ins Leben gerufen, die von dem 1962 neu verpflichteten Dirigent Franz Heymann musikalisch geleitet wurde.

1962

Am 06. Juli 1962 beteiligte sich die Kapelle beim Festumzug des Bundesmusikfestes in Offenburg.

1960

1960 feierte der Musikverein Urloffen sein 100jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand das Verbandsmusikfest verbunden mit einem Jubiläumsumzug durch Urloffen statt. Jedem der 27 Gastvereine wurde als kleines Dankschön eine „Meerrettichgabe“ überreicht.

1959

Das Jahr 1959 endete mit dem fast unersetzlichen Verlust des 1. Vorstandes Emil Schmidt, der am 30. Dezember überraschend verstarb. Aus Dankbarkeit ernannte man ihn deshalb nach seinem Tode zum Ehrenvorstand des Musikvereins.

1958

1958 zählte die Kapelle 32 Musiker. Dirigent war zu dieser Zeit Emil Lienert, der nach drei Jahren wieder nach Urloffen an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Willi Fund wurde als „Lyra-Schläger“ in die Kapelle aufgenommen. Eine Konzertreise führte die Musiker zum Bundesmusikfest nach Karlsruhe.

1957

Am 07. April 1957 fand unter Mitwirkung der Patenkapelle aus Nußbach ein Frühjahrskonzert in der Turnhalle statt.

1956

1956 wurde zum damaligen Preis von 380 DM eine Tuba angeschafft. Den wirtschaftlichen Aufschwung konnte man auch in Urloffen erkennen. Beim Maifest wurden auf dem Kirchplatz Traktoren geweiht und in einem stolzen Festzug der Bevölkerung präsentiert. Die Kapellen aus Urloffen und Appenweier umrahmten die Veranstaltung musikalisch. In diesem Jahr unternahm der Musikverein Urloffen einen Ausflug nach Bingen und Rüdesheim, der bei allen in guter Erinnerung blieb.

1955

1955 nahm die Kapelle bei den Verbandsmusikfesten in Oberachern und Legelshurst teil. Der Musikverein wurde durch sechs Todesfälle bzw. Abgänge durch Arbeitsplatzwechsel sehr geschwächt. Die Kapelle musste ohne Trompeter und Flügelhornisten auskommen. Dirigent Oerkwitz schlug darum vor, einen zweijährigen Kurs für Jugendliche anzubieten. Aber es gab auch positives zu berichten: Im Gasthaus Rössel wurde Anton Wittmeier für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

1954

1954 wurde zum ersten Mal ein Saxophon und eine Lyra angeschafft. Am Waldfestplatz wurde bei strahlendem Sonnenschein das 1. Mai-Fest veranstaltet. An 22 Ständchen wirkte der Musikverein Urloffen in diesem Jahr mit. Im Gasthaus Posthorn fand am 19.Dezember unter Dirigent Hermann Oerkwitz eine Weihnachtsfeier statt, bei der das Volksstück „Der Trompeter von Säckingen“ aufgeführt wurde.

1953

1953 bestand der Musikverein aus 23 aktiven Musikern und 9 Zöglingen. In diesem Jahr veranstaltete der Musikverein ein Doppelkonzert mit der Werkskapelle der Firma Burda. Im Rahmen dieser Veranstaltung fand auch eine Modenschau statt.

1952

Vom 05. – 07. Juli 1952 fand in Urloffen das Bezirksmusikfest statt. Zum ersten Mal traten die Musiker in der neuen marineblauen Uniform auf. An diesem Fest beteiligten sich auch viele auswärtige Kapellen. Beim Gaumusikfest in Ottenhöfen zeigte die Kapelle ihr Können beim Wertungsspiel. Sie erhielt die Note „sehr gut“ und einen Ehrenpreis.

1951

1951 nahm der Musikverein Urloffen am Wertungsspiel in Nußbach teil. Die Kapelle bekam für ihren Vortrag von den Wertungsrichtern die Note „sehr gut – vorzüglich“.

1950

Der Musikverein belebte durch seine Beiträge das Dorfleben, wie z.B. bei der Glockenweihe beim ersten Meerrettichfest. Pfarrer Enderle ließ es sich nicht nehmen, den Musikern als Dank ein Fass Bier zu spenden. Bei der Weihnachtsfeier mit Theater wurden Chorführer August Wittmeier und der 2. Vorstand Michael Schneider für 40-jähriges aktives Musizieren geehrt.

1949

Im Jahr 1949 übernahm Emil Schmidt das Amt des 1. Vorstandes. Unter seiner Leitung wurde ein enormer Leistungsanspruch geweckt und gefordert. Am 3. Juli 1949 fand erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg ein Gartenfest statt.

1947

Nachdem sich in der Nachkriegszeit durch die französische Besatzung keine Vereinstätigkeit entwickeln konnte, schritt man mit Erlaubnis der Militärregierung am 12. Oktober 1947 im Gasthaus Krone zur Wiedergründung des Musikvereins. Abermals waren es der 1. Vorstand Josef Wittmeier und der 2. Vorstand Michael Schneider die den Verein wiederbelebten. Sie verpflichteten August Wittmeier als Dirigenten. Der Verein hatte sich dann schnell die Herzen der Zuhörer erobert und gewann nach und nach viele aktive und passive Mitglieder. Die Instandsetzung der Instrumente wurde damals mit gesammelten Lebensmitteln der Mitglieder bezahlt.

1944

Der Zweite Weltkrieg mit seinem noch drastischeren Ausgang erschütterte wiederum die Kapelle und den Verein. Die Instrumente wurden Beutegut oder verschwanden auf andere Weise, darunter auch der schöne Schellenbaum des Vereins, der von Ignaz Wörner geschlagen wurde. Auch in den Jahren des Krieges wirkte der Musikverein Urloffen bei verschiedenen Anlässen mit, obwohl viele Musiker in den Krieg ziehen mussten. Neun Aktive mussten dabei ihr Leben lassen.

1938

Am 20. Februar 1938 fand im Gasthaus “Zum grünen Wald” die letzte Generalversammlung vor dem zweiten Weltkrieg statt.

1937

Am 6. Juni 1937 fand eine Fahrt nach Karlsruhe zum Volksmusikfest statt. Die Fahrt wurde von der Gemeinde Urloffen bezahlt. Mittagessen und Eintritt betrugen zwei Reichsmark und mussten vom Verein selbst übernommen werden.

1936

1936 wurde der 1. Vorstand Josef Wittmeier wieder gewählt. Sein Stellvertreter war Michael Schneider.

1935

1935 wurden die aktiven Mitglieder Josef Sauer und Erhard Stöckel für 40-jähriges Musizieren mit einem Diplom ausgezeichnet.

1934

Im Garten der Brauerei Christ wurde bei herrlichem Wetter ein Gartenfest durchgeführt. Verschiedene Gastkapellen wurden hierzu eingeladen. Jedes unentschuldigte Probenversäumnis wurde mit einer Strafe von zwanzig Reichspfennig bestraft. Bei dreimaligem unentschuldigten Fehlen wurde man vom Verein ausgeschlossen. Die Strafgelder wurden zur Anschaffung neuer Noten verwendet.

1933

In der Generalversammlung wurde auf Antrag des Gemeinderates Max Knapp eine Kommission ernannt, die abhanden gekommene Notenständer ausfindig machen sollte. Der Musikverein veranstaltete Platzkonzerte. Diese fanden am 1. Sonntag jedes Monats von April bis Oktober statt. Von 12-13 Uhr spielte der Musikverein Urloffen bei der Brauerei Christ, von 13-14 Uhr beim Kaufhaus Federer und von 15-16 Uhr in Zimmern.

1932

1932 wurde das Dirigentenhonorar für das Abhalten von Musikproben von fünf auf drei Reichsmark herabgesetzt. Als Chorführer wurden August Maier und als Stellvertreter Wilhelm Wörner gewählt. Sie sollten die Kapelle bei Abwesenheit des Dirigenten leiten. Das alljährliche Waldfest wurde von den Gastkapellen Willstätt, Sand und Zusenhofen musikalisch umrahmt. Bei allen musikalischen Anlässen, egal ob Ständchen, Konzerten usw. hatte jedes Mitglied die Pflicht in Uniform zu erscheinen. Ein Fehlen konnte nur durch Krankheit entschuldigt werden. Unentschuldigtes Fernbleiben hatte den Ausschluss aus dem Verein zur Folge.

1931

1931 wurde im Gasthaus Ochsen in Zimmern ein Theaterstück aufgeführt. Der Eintritt betrug dreißig Reichspfennige. Ein Glas Bier kostete an diesem Abend 25 Reichspfennige. Außerdem fand ein Vereinsausflug ins Renchtal statt. Dabei spielte der Musikverein Urloffen beim Festzug in Oppenau und bekam dafür als Honorar 70 Reichsmark.

1927

Zur Fastnachtszeit wurde ein Kappenabend mit Tanz im Gasthaus Rössel durchgeführt.

1926

Teilnahme beim Gaumusikfest in Gaggenau. Ein großer Förderer des Vereins war in der damaligen Zeit der Bürgermeister Josef Schelli, welcher auch 2. Vorstand des Musikvereins war.

1925

15. März 1925 Beginn der Aufzeichnungen aus dem heute noch vorhandenen Protokollbuch. An Ostern 1925 fand ein Konzert im Saal des Gasthauses Posthorn statt. Am 3. Mai wurde das Musikfest in Schutterwald besucht. Außerdem wirkte man beim Gaufest des ASV Urloffen mit. Die Kapelle spielte damals unter dem Dirigenten Karl Rohn aus Offenburg.

1919

Wie überall verstummte die Vereinstätigkeit im Inferno des ersten Weltkrieges. Aber schon im Jahre 1919 versammelte sich wieder ein kleines Häuflein, um dem eingeschlafenen Verein neues Leben zu geben. Es sind der Vorstand Wilhelm Wörner, Kassierer Anton Wittmeier und Schriftführer Friedrich Wörner. Ebenfalls anwesend waren die Mitglieder Friedrich Hertwig, Leonhard Kraus, August Wittmeier, Otto Kiefer, Michael Schneider, Andreas Kranz und Erhard Stöckel.

1896

1896 war wieder das Ortsoberhaupt tatkräftig mit von der Partie. Dieses Mal war es der neue Bürgermeister Andreas Späth, welcher den Verein als erster Vorstand prägte. Durch intensive Probearbeit war die Urloffener Musikkapelle bald in der Lage, das kulturelle Dorfgeschehen durch ihr Mitwirken zu bereichern. Die Kapelle wurde von Herrn Lehrer Würth musikalisch geleitet.

1860

Man schrieb das Jahr 1860 als sich fünf musikbegeisterte junge Männer zu einer Musikkapelle zusammenschlossen. Sie fanden in dem damaligen Bürgermeister Herr Leible einen verständnisvollen Förderer ihrer Idee. Sechs Jahre musizierte die Vereinigung unter der Stabführung von Hauptlehrer Huber. Auf dessen Initiative hin wurde die Kapelle vergrößert und in einen Musikverein umgeformt.

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